Fellfit, der Hundesalon

in Norderstedt (Nähe Arriba)

Was ist Infrarotfotografie?

Bei der Infrarotfotografie wird der sichtbare Teil des Lichts mittels eines IR-Filters ganz oder teilweise herausgefiltert. 

Nur der infrarote und für das menschliche Auge unsichtbare Bereich des Lichts mit einer Wellenlänge von ca. 700nm – 1000nm erreicht den Sensor/Film und ggf. niedrigere sichtbare Wellenlängen, die mittels Filter definiert werden können. Der Infrarot-Effekt zeigt sich darin, dass Bäume/Sträucher, deren Blätter Chlorophyll enthalten Infrarotstrahlen besonders gut reflektieren, auf dem Foto schneeweiß, fast Porzellanartig erscheinen. 

Der normalerweise blaue Himmel, der im IR Bereich nicht reflektiert, wird wiederum sehr dunkel, fast schwarz, abgebildet. 

Ein weiterer Effekt ergibt sich aus der Tatsache, dass Infrarotstrahlung Dunst oder Nebel fast ungehindert passieren kann. Dies hat zu Folge, dass selbst feinste Höhenwolken am Himmel sichtbar werden. 

Da man auf die Sonne als Lieferanten für IR Strahlung angewiesen ist, und Blattgrün den Haupteffekt erzielt, kann man Infrarotfotografie eigentlich nur im Sommer sinnvoll betreiben.

Mit meiner Kamera, die speziell umgebaut ist kann ich mit annähernd ähnlichen Belichtungszeiten arbeiten wie bei einer normalen Kamera. Hört sich nicht so spannend an... ist es aber.... mit einer normalen Kamera kann man manchmal auch Infrarotaufnahmen machen (Test, ob es geht z.B. mit einer Fernbedienung eines Fernsehers). Aber die normalen Kameras haben wenn es denn geht Belichtungszeiten von 30 bis 60 Sekunden. Damit reduziert sich die Einsatzmöglichkeit auf unbewegliche Objekte (sogar ein Baum wird zum Problem, denn die Blätter bewegen sich ja im Wind....).

Ich stelle mit dem Start der schönen Jahreszeit mal ein paar Bilder in Schwarz-Weis-Optik ein...

Mal schauen, ob meine beiden Models verstehen, was ich von ihnen will...:-)